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Pfarrkirche in Wiesenfelden

Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" der Pfarrei Wiesenfelden in der Region Vorderer Bayerischer Wald.

Geschichte und Ausstattung

  • 1286: Bereits aus diesem Jahr stammt das erste Pfarrverzeichnis der Diözese, in dem Wiesenfelden als eigenständige Pfarrei erwähnt wurde.
  • Der aus dem 15. Jahrhundert stammende "gotische" Vorgängerbau war baufällig geworden. Man riss jedoch nicht den ganzen Bau ab, sondern fügte den "Chor" durch eine Änderung der Fenster und der Überwölbung mit großem Können in den Neubau ein.
  • 1764: Das heutige Gotteshaus wurde erbaut.
  • 1848: Wiesenfelden war eine sehr große Pfarrei und zählte beispielsweise 2.472 Seelen. Zur Pfarrei gehörten ebenso die Kuratie des "Marienwallfahrtsortes Heilbrunn" wie auch die "Expositur Zinzenzell". Allerdings wurden diese bis vor etwa 15 Jahren von einem Kuraten oder Expositus versorgt.
  • 1886: Die oberen Stockwerke des Turmes und die Kuppel stammen aus diesem Jahr.
  • Zunächst ist man von der Harmonie der Altäre beeindruckt.

Rodung in Wiesenfelden

  • Man kann zwar die genaue Zeit der Rodung in und um Wiesenfelden nicht eingrenzen. Jedoch wird man wohl die Zeit um 700 ansetzen dürfen.
  • Sicher dagegen ist, dass die Rodung des Gebietes um Wiesenfelden von den Mönchen des Klosters "St. Emmeram" in Regensburg ausgegangen ist. Offensichtlich entwickelte sich die Rodung entlang des "Baches Wiesent", der im "großen Hammerweiher" bei Wiesenfelden seinen Ursprung hat und bei Wiesent in die "Donau" mündet.
  • Die Emmeramer Mönche verwendeten oft den Namen des "heiligen Rupert". Um 800 dürfte auch die Kirche "St. Rupert" von den Mönchen erbaut worden sein.
  • Die weltlichen Grundherren ließen in damaliger Zeit so genannte Eigenkirchen auf ihrem Grund und Boden errichten und mit Vermögen ausstatten. So konnten sie über dessen Einkünfte und ebenso die Besetzung mit einem Seelsorger verfügen. Die Bischöfe allerdings trachteten danach, Eigenkirchen der adeligen Grundherren durch Kauf, Tausch oder Schenkung zu erwerben, um so ihren Einfluss stärker zur Geltung zu bringen.

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