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Emmaus-Gang in Zwiesel

Glas und Brauchtum jährlich am Ostermontag, beim Emmaus-Gang zur Theresienthaler Glasmacherkapelle in der Glasstadt Zwiesel an der Glasstraße.

Die "Theresienthaler Glasmacher" gingen bereits vor über 100 Jahren nach alter Tradition am Ostermontag "Emmaus". Sie zogen jedoch nicht zu einer Kapelle, sondern in die Wirtshäuser der Umgebung. Im Laufe der Zeit ging dieser Brauch verloren.

Emmaus-Gang am Ostermontag

Der österliche Spaziergang führt um 14:00 Uhr ab dem "Glaspark Theresienthal", vor dem Kriegerdenkmal, zur nahe gelegenen legendären "Theresienthaler Glasmacherkapelle" im Rotkot-Wald.

Wegstrecke: 1,5 km (einfache Strecke), ca. 50 Höhenmeter.

Anschließend ist eine gemütliche Einkehr zu Kaffee und Kuchen im beliebten Naturfreundehaus am Waldrand von Rotkot geplant.

Der Emmaus-Gang ist keine Wallfahrt, sondern ein schöner Osterbrauch in Erinnerung an den Gang der Jünger nach Emmaus, nach der Auferstehung von Jesus Christus.

In der Glasstadt Zwiesel steht der Emmaus-Gang von Anfang an auch im Zeichen von Glas.

Glasobjekte:

Jedes Jahr können ganz besondere österliche Brauchtumsobjekte erworben werden, die von den Bittgängern mitgetragen und an der Kapelle gesegnet werden.
Diese jährlichen Sammlerstücke stehen als Symbol für die Produkte einheimischer Glashütten, denn beim Emmaus-Gang wird auch für den wichtigen Erhalt unserer Glashütten und ihrer Arbeitsplätze gebetet.

Die Glasobjekte können unmittelbar vor dem Bittgang im Glaspark erworben werden. Der Reinerlös wird gespendet.

Einbindung des Brauches rund um Figurenbrote:

Vor gut 100 Jahren wurde in Theresienthal beim Emmaus-Gehen immer Osterbrot mitgetragen. Auch in diesem Jahr will der Verein diesen alten Brauch aufleben lassen. Am Ostermontag wird die Bäckerei Bauer nach altem Brauch mehrere Formen so genannter historischer „Gebildebrote“ u.a. aus dem alt bekannten Hartweizengetreide „Emmer“ und „Wurzelmehl“ backen.

Diese Figurenbrote können anschließend bei Christl Bachhuber erworben und auf dem Weg zur Kapelle nach Lust und Laune verzehrt werden. Auch dieser Reinerlös wird für einen guten Zweck gespendet.

Rückblick

  • Im Jahre 2001 stand die einst königlich privilegierte Glashütte Theresienthal vor dem Konkurs.
  • Der Emmaus-Gang wurde als "Bittgang" für die Glashütte eingeführt. Der Verein zur Erhaltung der Theresienthaler Glasmacherkapelle übernahm mit Christl Bachhuber, Marita Haller und der katholischen Stadtpfarrkirche die Organisation.
  • Beim "5. Emmaus-Gang" im Jahre 2005, wurde in Theresienthal wieder gearbeitet.
  • Heute ist dieser schöne alte Brauch in Zwiesel nach wie vor ein Bittgang für die Glasbetriebe entlang der Glasstraße.

Geschichtlicher Hintergrund

  • Dieser Osterspaziergang in den erwachenden Frühling basiert auf der Überlieferung nach dem "Evangelium Lukas 24, 13-35".
  • Nach der Auferstehung Jesu gingen zwei seiner Jünger in das "Dorf Emmaus", in der Nähe von Jerusalem. Sie zweifelten an der Auferstehung ihres Herrn.
  • Auf dem Weg schloss sich Jesus unerkannt den Wanderern an und unterhielt sich mit ihnen über das Geschehene.
  • Beim gemeinsamen Abendessen brach er das Brot und segnete es. Nun erst erkannten die Jünger Jesus und sie schämten sich für ihren Zweifel.

Karte

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