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Brauerei Hacklberg

Die Hacklberger Brauerei befindet sich im Passauer Stadtgebiet der Dreiflüssestadt.

Reinheitsgebot

"Wie das Pier Summer und Wintter auffm Lannd sol geschennckt gepraven werden!"
Am 23. April 1516 erließ Herzog Wilhelm IV. von Bayern auf dem Landständetag zu Ingolstadt mit diesem Dekret die älteste heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Das Reinheitsgebot bildet die Grundlage für die Weltgeltung des bayerischen Bieres. Schon im 18. Jahrhundert bezeichnete der Staatsrechtler Freiherr von Kreittmayr Bier deshalb als das fünfte Element Bayerns.

Schon lange vor den Bierbrauern

  • hielten die Passauer Fürstbischöfe in Hacklberg Hof.
  • 1582: Fürstbischof Urban von Trennbach, erließ eine Brauordnung für das Hochstift.
  • Noch im 16. Jahrhundert dürfte in der Passauer Ilzstadt eine eigene fürstbischöfliche Braunbier-Brauerei errichtet worden sein. Gleichzeitig entstand in der unmittelbaren Nähe des Schlosses in Hacklberg, das fürstbischöfliche Weiße Brauhaus zu Hacklberg. Dorthin verlagert Leopold Leonhard von Thun-Hohenstein, der letzte Passauer Fürstbischof, im Jahr 1798 das Braune Brauhaus.
  • 1806: Aus dem bislang hochfürstlichen, wurde ein kurfürstliches und ein königliches Bräuhaus.
  • 1849: Die Brüder Jakob und Bartholomäus Hartl, kauften die Brauerei auf.
  • 1897: Das Hacklberger Bräuhaus, mittlerweile größte Brauerei der Dreiflüssestadt, wurde dem Passauer Bischof zum Kauf angeboten. Am 13. Mai beschloss das Domkapitel, den Ankauf der Brauerei und des Stelzelhofes. Damit gelangte die Brauerei nach 94 Jahren wieder in kirchlichen Besitz zurück.
  • 1912: Am 18. Juli gab das Domkapitel grünes Licht für die Modernisierung der Brauerei.
  • Die Zeit der Weltkriege traf auch die Brauerei Hacklberg schwer.

Der Wirtschaftsaufschwung

  • der Nachkriegsjahre macht sich auch in Hacklberg bemerkbar.
  • 1951: Die Mälzerei wird neu gebaut. Hotels und Gaststätten werden erworben, Depots errichtet.
  • ab 1959: Die Weißbierbrauerei Ringenberg, holt sich ihr Weißbier aus Hacklberg. Diverse Brauereien werden erworben.
  • 1981: Das Bräustüberl mit dem größten Biergarten in Passau, nimmt den Betrieb wieder auf.
  • Die Flaschenfüllerei im Fuchsloch bedarf 1987 einer erneuten Erweiterung. Im selben Jahr kann endlich auch der durch die Bombardierung 1945 beschädigte Fürstenbau mit dem Festsaal sachgerecht restauriert werden.
  • ab 1991: Direktor Kurt Maier lenkt die Geschicke der Brauerei Hacklberg.
  • 1998: Zur Erweiterung bestehender Geschäftsfelder und Verbesserung des Kundenservices, wurde das Hacklberger Getränke- und Logistikcenter errichtet und bereits 2007 auf die doppelte Größe ausgebaut.
  • 2003: Am 26. Mai wurde der Festsaal des ehemaligen Fürstbischöflichen Sommerschlosses Hacklberg nach umfangreicher Restaurierung wieder seiner kulturellen Bestimmung übergeben. Besonders die reiche Ausstattung des Saales - ein Werk des Stukkateurs Giovanni Battista Carlone - lässt diesen wohl bedeutendsten Profanbau des Barock in ganz Ostbayern wieder in altem Glanz erstrahlen. Nun finden in den oberen Räumen wieder Kunst, Musik und Kultur einen herausragenden Ort für Veranstaltungen mit bis zu 400 Gästen.

Karte

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