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Contingencia y moral. El extranjero visto a través de la ficción

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Internationaler Kongress vom 07. bis 09. Mai 2021
Der auf Aristoteles zurückgehende Begriff Kontingenz, d. h. alles, was weder notwendig noch unmöglich ist, verweist auf eine fundamentale epistemologische Gegebenheit, nämlich, dass alles, was Menschen erkennen, von Perspektiven und Referenzsystemen abhängt. Erkenntnis ist somit ein selbstreferentieller Prozess. Die Anerkennung von Kontingenz bringt Ungewissheit und Angst mit sich, eröffnet aber auch neue Handlungsspielräume. Für die Ethik und eine allgemeine Moral bedeutet sie zunächst Legitimationsprobleme. Denn Kontingenz kann Beliebigkeit und Gleichgültigkeit Tür und Tor öffnen, weil sie jeder Begründung (und Anwendung) von Moral den Boden entzieht. Zugleich wertet sie aber auch präskriptive Ethiken als notwendige Voraussetzung für moralisches Handeln auf. Außerdem ist Kontingenz die Bedingung für eine Anerkennung von Diversität. Der Ansatz des geplanten Kongresses ist die Frage, wie fiktionale Texte (Literatur, Theater und audiovisuelle Künste, also nicht-pragmatische Texte) ethische Normen vermitteln, ohne Kontingenz auszublenden.
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