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Stadtpfarrkirche Grafenau

Bei der katholischen Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" in Grafenau, handelt es sich um eine ursprünglich gotische Kirchenanlage.

Bei der Gründung der Grafenauer Kirche, bot eine kleine Hochfläche oberhalb des Südhanges den schönsten Blick auf das Gotteshaus.

Kirchen-Chronik

  • 1396: Die Pfarrei Grafenau tritt erstmals bei der Gründung des Klosters Sankt Oswald, dem sie verliehen wurde, urkundlich auf.
  • 1639: In diesem Jahr war der erste große Brand. Wiederholte Brände haben schwere Schäden an der Pfarrkirche genommen und erforderten stets neue Restaurationen.
  • 1659: Die neu aufgebaute Pfarrkirche wurde wieder eingeweiht.
  • 1676: Als die Kirche nach dem zweiten Brand wieder völlig in Asche lag, wurden die Dachkonstruktion und Decke des Langhauses neu aufgebaut. Der Neuaufbau der Pfarrkirche wurde bauzeitlich nicht dokumentiert.
  • 1733: Die nächste große Veränderung fand statt, als im Zuge der Barockisierung der Chor im Stile der Barockzeit renoviert wurde. Der gotische Dachstuhl über dem Chor, wurde jedoch bis heute erhalten.
  • 1832: Den dritten Stadtbrand überstand die Pfarrkirche nahezu unbeschadet, da die gefährdete Kirche durch den Einsatz von zwei Zimmerleuten gerettet wurde.
  • 1834: Die bei diesem Brand zerstörte Orgel, wurde durch eine neue Orgel ersetzt. In diesem Jahr wurde auch das Kirchenschiff nach Westen hin um 25 Schuh verlängert.
  • 1905-1907: Nach den üblichen Instandhaltungs-Maßnahmen erfolgte erst der völlige Umbau der Pfarrkirche im neuzeitlichen Barock nach den Plänen des Architekten Michael Kurz aus Augsburg. Das Kirchenschiff wurde zumindest teilweise abgebrochen und dreischiffig aufgebaut. Der Initiator dieser Baumaßnahme war Dekan Heinrich Schwarzmaier. Während dieser Bauphase wurden auch die Rabitzgewölbe eingezogen.
  • 1911/1912: Die Kirche ist durch den Kirchenmaler Leonhard Thoma aus Jettingen ausgeschmückt worden. Die Wand- und Deckengemälde in Chor und Schiff, sowie der neue Stuck in den Schiffen waren das Resultat seiner Arbeit.
  • 1958: Eine Heißluftheizung wurde eingebaut, die bei der Bevölkerung auf große Zustimmung stieß.
  • 1972: Als aber große Schäden an Stuck, Gemälden und Einrichtung auftraten, entschloss man sich 14 Jahre später zu einer Fußbodenheizung.
  • 2003-2005: Aufgrund der Staub-, Ruß- und Wasserschäden an den Secco-Gemälden (Trockenmalerei), wurde unter Dekan Kajetan Steinbeißer eine Sanierung des Dachstuhls und der Statik und eine Renovierung der gesamten Innenausstattung durchgeführt.

Die Kirche erstrahlt jetzt wieder nach dem Gesamtkonzept von "Leonhard Thoma"!

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