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Ruckowitzschachten

Der Ruckowitzschachten, früher auch Langschachten genannt, ist der älteste Schachten. Die Weidefläche befindet sich bei der Ortschaft Zwieslerwaldhaus im Nationalpark Bayerischer Wald.

Der Name

  • geht auf eine Fehlinterpretation mundart-unkundiger Topographen zurück, die mit der von den Bauern für diesen Schachten gebrauchten Bezeichnung Ruckawies, was nichts anderes bedeutet als Bergrückenwiese nichts anzufangen wußten.

Wissenswertes

  • Nutzungszeitraum: 1613 - 1962
  • Lage: ca. 1.115 - 1.175 m ü.NN, Nordhang
  • Größe: Aktuell: 16,9 ha / im Jahre 1831: ca. 30 Hektar (heute der größte Schachten)
  • An den Ruckowitz-Schachten grenzt das seit 1954 existierende Naturschutzgebiet Ruckowitzhäng und Langschachten.

Vegetation

  • Die Hauptfläche wird vom Rot-Straußgras (Agrostis capillaris) eingenommen. Daneben existiert noch eine relativ großflächige Ausbildung der Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum) und Goldhaferwiese (Trisetum flavescens).
  • Am Ende des unteren Schachtendrittels befindet sich ein Flachmoor mit einer nach Westen anschließenden Quellflur.

Vom Schachten aus hat man eine phantastische Aussicht mit Blick auf den Großen Arber.

Karte

Karte

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