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Pfingstl-Gehen

Der "Pfingstl" ist in der Gemeinde Bischofsmais alljährlich am Pfingstmontag unterwegs!

Der Pfingstl-Brauch ist in vielen Orten des Landkreises Regen schon seit Jahren erloschen. Nur noch die älteren Einwohner können sich an den langverhüllten Pfingstl erinnern, wie er vom Weiser in Begleitung des Geiers und einer Schar schellenbestückter Jungen durchs Dorf geführt wurde, dabei bei jedem Haus mit einem Spruch um Eier und einen Brocken Schmalz bat und unter dem Lärm der Schellen (Kuhglocken) tanzte.

Nicht so in Bischofsmais wo man dieses Brauchtum noch alljährlich am Pfingstmontag ab 09:00 Uhr miterleben kann.

Allerdings wurde der althergebrachte Brauch inzwischen dahingehend geändert, daß der Pfingstl nicht mehr von der schellenbestückten Dorfjugend begleitet wird und dass statt Naturalien überwiegend Geldspenden für die Jugendarbeit des Heimat- und Trachtenvereins, der den Brauch aufrechterhält, gegeben werden.

Der Pfingstl-Spruch lautet:

"Kimmt da Pfingstl daher, ganz trugga und sper, dad bitt'n um a Oa, da Pfingstl um zwoa, a Brogga Schmoiz wira Roßkopf, mia werma's scho wieda begleicha, mit Trommel und Pfeiffa, mit singa und spuin, Pfingstl drah de, guggu!".

Hintergrund der ganzen Gaudi dürfte von früher her wohl die Freude des Waldlers, über den anstehenden und fruchtbringenden Sommer gewesen sein. Die eingesammelten Naturalien in Form von Eiern und Schmalz wurden nach Beendigung des Treibens zu einem Gericht zubereitet und im Hirtenhaus oder Dorfwirtshaus verzehrt.

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