Zum Content springen Zur Navigation springen

Achtung!

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie ihren Browser um die Usability zu verbessern.
schließen

Pfarrkirche Moosbach

Wenn man von der Geschichte Moosbach und seiner Kirche redet, dann stößt man zuerst auf den Namen Chammünster.

Geschichte der Pfarrkirche "St. Johannes"

  • In Chammünster nimmt die Geschichte ihren Anfang.
  • 819: Nach einer Grenzbeschreibung wurde das Gebiet um das heutige Moosbach dem Kloster Chammünster zugeschrieben, das hier dann eine Ortschaft mit Kapelle gründete.
  • 1222-1228: Moosbach selbst wird im ältesten Wittelsbacher Urbarbuch erstmals mit einigen umliegenden Ortschaften erwähnt. Um diese Zeit fällt auch der Bau der Kirche in Moosbach. Sie wurde im Stil der Romanik errichtet.
  • 1326: Im ältesten Pfarreiverzeichnis des Bistums Regensburg, wird Moosbach bereits als Pfarrei geführt.
  • 1412: Erstmals wird ein Pfarrer Stephan mit Namen erwähnt, der bei der Erweiterung des Spitals in Viechtach als Wortführer genannt wird.
  • um 1490: Die romanische Kirche wurde umgebaut, erweitert und im Stil der Spätgotik gestaltet. Auf diese Zeit weisen auch noch Holzfiguren im Inneren der Kirche hin: Der Hl. Blasius und die Hl. Anna Selbdritt.
  • 1691: Die Kirche wurde um zwei Seitenkapellen erweitert, eine Kanzel eingebaut und die ganze Kirche im Stil des Barock erneuert.
  • Dazu gehörte in den folgenden Jahren auch die Ausstattung mit einem Frührokoko-Altar, der früher wohl ein Kreuzaltar war. Daran erinnern die Altarfiguren Heraklius und Helena, die beide mit dem Kreuz Christi zu tun hatten.
    Heute schmückt diesen Altar ein Bild des Täufers Johannes aus dem 19. Jahrhundert. Johannes ist der Patron der Kirche und der Pfarrei. Zur weiteren Ausstattung der Kirche gehören viele Figuren aus der Barock und Rokokozeit mit den Gestalten bekannter Heiligen. Die beiden Seitenaltäre stammen ebenfalls aus dieser Zeit und zeigen ein Gemälde mit Anna Selbdritt, bzw. die Gestalt des Täufers Johannes mit den Heiligen Josef, der Heiligen Barbara und Katharina.
  • Der Hinterglaskreuzweg: Eine besondere Kostbarkeit der Kirche aus der sogenannten Neukirchener Schule. Josef Mathias Wittmann hat ihn gemalt und mit dem Jahr 1795 signiert.
  • 1963: Da die Kirche für den Ort Moosbach allmählich zu klein wurde, erfolgte eine Erweiterung nach hinten um etwa 8 m, die dem Stil der Kirche angepasst wurde.
  • 1988-1991: Die Kirche wurde innen und außen grundlegend saniert und renoviert und im Inneren auch die Orgel erweitert und neu gestaltet. In der Innenraumgestaltung ließ man sich dabei von alten Befunden und der Baugeschichte der Kirche Leiten. Es folgte eine Farbgebung, die an die Zeit der "Gotik" anknüpfte und der ganzen Kirche einen entsprechenden Rahmen verlieh. Auch die farbliche Gestaltung der Kirche außen geschah nach alten Befunden.
  • 1991: Am 23. Juni war dann die Segnung der Orgel und die Weihe des Volksaltars.
  • Heute: Wer nach Moosbach kommt, sieht schon von weitem diese alte Kirche als Wahrzeichen, das den ganzen Ort überragt und sein Bild prägt.

Quelle: Erwin Zach, Pfarrer von Moosbach.

Karte

Karte

Bitte geben Sie Ihre Startadresse ein

Geben Sie bitte Ihren gewünschten Abfahrtsort ein. Sie können auch die Straße und Hausnummer mit eingeben, für eine genaue Berechnung der Strecke.