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Pfarrkirche in Thyrnau

Die kath. Pfarrkirche "St. Franz Xaver" in Thyrnau in den Daonau-Perlen im südlichen Bayerischen Wald.

Historie

  • 1699: Seit der Fertigstellung der Lorettokapelle, nahm der Zustrom der Gläubigen stetig zu. Um die Wallfahrer besser betreuen zu können, ließ Kardinal Leopold Ernst Graf von Firmian (1763-1783) neben der Kapelle eine Kirche und ein Wohnhaus für einen eigenen Benefiziaten mit einem gemeinsamen Dach errichten.
    Die Pfarrkirche war also ursprünglich eine Wallfahrtskirche. Sie war dem Hl. Franz Xaver geweiht worden. Bau und Ausstattung war dem Zeitgeschmack entsprechend das Rokoko.
  • Doch das Kunstempfinden der Menschen änderte sich des öfteren und so konnte man in der Mitte des 19. Jahrhunderts den lockeren Formen des ausgehenden Barock nicht mehr viel abgewinnen.
  • um 1870: Man entfernte die sicher einmal geschmackvolle Einrichtung, und gestaltete den Kirchenraum in romanischer Manier. Die Kirche hatte damals noch nicht die heutigen Ausmaße. Kirchenschiff mit Altarraum endeten in Höhe der heute angebrachten Kanzel.

Ausstattung der Pfarrkirche

  • Hochaltar: Im Jahre 1929 nach einem Entwurf des Architekten Anton Wagner (München) angefertigt und von Hans Feßler, Maler- und Vergoldermeister in Rotthalmünster, vergoldet. Das Herzstück des ganzen Hochaltares bildet der Tabernakel aus der Erbauungszeit der Kirche im lockeren Stil des Rokoko.
  • Südlicher Altar: Gehört der Mitte des 17. Jahrhunderts an. Das Altarblatt stellt den Tod des Hl. Josef dar, Auszugsbild Gottvater.
  • Nördlicher Seitenaltar: Trägt die Jahreszahl 1705. Er ist dem südlichen angeglichen. Das Altarbild zeigt das Martyrium der Hl. Katharina von Alexandrien. Im Aufzug die Hl. Mutter Anna mit ihrer Tochter Maria.
  • Kanzel: Eine einfache Spätrokoko-Schöpfung aus der Erbauungszeit der Kirche. Sie befand sich ursprünglich an der Südwand der Kirche und kam 1899 bei der Kirchenerweiterung an den jetzigen Platz.
  • In der nächsten Wandnische ein wertvolles Kreuz aus der Zeit der Spätrenaissance. Dieses Kreuz befand sich bis zur Säkularisation im Franziskanerkloster Passau.

Karte

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