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Pfarrkirche in Mitterfirmiansreut

Von der Schneekirche zum Mirakel der Vertriebenenmadonna. Die Expositurkirche "St. Josef" in Mitterfirmiansreut (Ortsteil der Gemeinde Philippsreut) im Dreiländereck Bayerischer Wald.

Kirchen-Geschichte

  • um 1907: Die ersten Bestrebungen, in Mitterfirmiansreut eine Kirche zu errichten, fallen in diese Zeit, als ein Kirchenbauverein gegründet wurde.
  • 1911: Um auf den gravierenden Kirchenmangel aufmerksam zu machen, bauten die Menschen im Winter sogar eine Kirche aus dem überreichlich vorhandenen Schnee. Von dieser Schneekirche mit 2 Türmen und Platz für ca. 50 Menschen, wurden Fotografien angefertigt und Artikel in Zeitungen (sogar in Amerika) veröffentlicht.
  • 1920: Man erhielt die Zusage zum Bau einer Notkirche.
  • 1923: Trotz fortwährender Bemühungen der Bevölkerung um einen Kirchenbau, konnte erst im Sommer mit dem Bau begonnen werden.
  • 1925: Der Bau wurde abgeschlossen. Da die Kirche von Anfang an nur als Notkirche geplant und ausgeführt wurde, sah man sich schnell mit dem Problem der Vergrößerung konfrontiert.
  • 1930: Das jetzige Gotteshaus konnte geweiht werden.
  • 1932: Der Anbau von Presbyterium, Sakristei und Turm wurde abgeschlossen. Dieser war ebenfalls von zahlreichen Schwierigkeiten begleitet gewesen. So ließ die Baugenehmigung zunächst auf sich warten und der Rohbau stürzte teilweise ein.
  • 1991-1993: Die Kirche wurde generalüberholt.

Schneekirche

  • 1911: Schneereichtum war der Grund, weshalb in Mitterfirmiansreut eine Schneekirche gebaut wurde.
    Aus Protest gegen die Welt, die ihren entlegenen Winkel vergessen wollte und weil die Mitterfirmiansreuter 1910 wegen eines starken Schneesturms nicht einmal die Christmette in Mauth besuchen konnten, bauten sie im Winter 1911 ein Gotteshaus aus dem Material, das in reichen Mengen vorhanden war - der Schnee.
  • 2011: Anlässlich des 100. Jahrestages, haben die Mitterfirmiansreuter erstmals wieder eine Schneekirche errichtet. Vor 100 Jahren jedenfalls war die Schneekirche 14 m lang, 7 m breit und fast 7 m hoch. Nach Vorbild des Passauer Doms, wurden auf der Frontseite zwei Türme errichtet. Eröffnungsfeier war am Mittwoch, 28. Dezember.
  • Als ewiges Zeichen für den Glauben, der Berge versetzen kann, steht nun das Wunschkreuz in Mitterfirmiansreut

Auszug aus dem Buch: Spurensuche - Von Kapelle zu Kapelle
von Herrn Dr. Peter Dillinger

Karte

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