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Pfarrkirche in Drachselsried

Drachselsried ist erst seit dem Ende des 1. Weltkrieges Pfarrdorf. Vorher wurden die Gläubigen von Böbrach oder Arnbruck seelsorgerisch betreut.

Entstehung der Kirche

  • Der rasanten Ortsentwicklung am Beginn des 20. Jahrhunderts entsprechend, geschah die Errichtung einer selbstständigen Pfarrei.
  • 1922: Das alte, schon recht marode Ägidiuskirchlein, wurde durch ein stattliches Gotteshaus ersetzt.
  • 1923: Am 23. Juni wurde es eingeweiht.
  • 1925: Den mächtigen Turm aus heimischem Granit stellte man 1925 fertig, die Stahlglocken holte man 1926 feierlich ein.
  • Der Kirchenbau selber ist von der Gestaltung her dem Landbarock nachempfunden, entstand er doch in einer Zeit, in der die Welle der Neugotik bereits abgeebbt war und die Moderne noch nicht begonnen hatte.

Das Kircheninnere

  • wurde 1948 von einem ungarischen Kirchenmaler gestaltet.
  • Die hohen Backenknochen der Figuren, die Szenen aus dem Leben des Kirchenpatrons, der Vierzehn Nothelfer und ländliche Motive darstellen, lassen den südeuropäisch-slawischen Einschlag deutlich erkennen.
  • Im Altarraum stehen zwei besonders erwähnenswerte Figuren: eine böhmische Madonna (gotisch) und eine spätgotische Mutter Anna selbdritt (d. h. Anna mit Maria und Jesus auf dem Arm).

Renovierung

  • Ende der 1980er Jahre: Die Kirche wurde außen renoviert.
  • 1993: Innenraum-Renovierung, wobei auch der hölzerne Glockenstuhl erneuert wurde.

Der "Hl. Ägidius",

  • dessen Schutz sich der Legende nach das Bauerndörfchen neben der Hofmark schon seit Jahrhunderten anvertraut hatte, ist einer der 14 Nothelfer, gilt aus Patron gegen Geisteskrankheiten, Epilepsie und Unfruchtbarkeit und ist einer der Viehpatrone.

Karte

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