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Kloster St. Dominikus in Roding-Strahlfeld

Kloster der Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu in Strahlfeld, Ortsteil der Stadt Roding im Bayerischen Wald.

Die Strahlfelder Missionsdominikanerinnen

  • sind Teil einer internationalen Kongregation.
  • 1891: Die Glaubensgemeinschaft ist in Simbabwe (damals Rhodesien), für den Einsatz in Afrika entstanden. Das Mutterhaus ist deshalb in Harare (Hauptstadt von Simbabwe). Dort leben und arbeiten auch die meisten von den insgesamt ca. 300 Schwestern.
  • Die Wurzeln dieser Kongregation sind im Dominikanerinnenkloster "St. Ursula" in Augsburg, einem der frühen Klöster des Dominikanerordens.
  • 1877: Auf Bitten eines Bischofs, sandte das Kloster "St. Ursula" sieben Schwestern nach King Williams Town (Südafrika), um beim Aufbau seiner Diözese mitzuhelfen. Die Zahl der Schwestern wuchs so rasch, dass sie sich zu einer eigenständigen Kongregation entwickelten.
  • Aus ihr ging später die Gemeinschaft der Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu hervor.

Geschichte

  • 1265: Das Schlossgut Strahlfeld wird erstmals urkundlich erwähnt.
  • 1917: Nach einer wechselvollen Geschichte von über 600 Jahren, wurde es im März in völlig verwahrlostem Zustand zum Kauf angeboten.
  • Zwei Dominikanerinnen, die für einen Erholungsurlaub aus Afrika nach Deutschland gekommen waren und deren Rückreise durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges verhindert wurde, erwarben - durch die Ordensleitung ermutigt - die Schlossruine.
  • Sie gründeten in Strahlfeld die erste deutsche Niederlassung der Gemeinschaft zur Heranbildung von Ordensnachwuchs für die Mission. Im Laufe der Jahre sind rund 500 junge Frauen von Strahlfeld aus in die Afrika-Mission entsandt worden.
  • 1923: Um auch in der Heimat dienstbar zu sein, errichteten die Schwestern eine Haushaltungsschule, die - unterbrochen durch die Schließung während des 2. Weltkrieges - bis zum Jahr 1993 bestand.
  • Auch im Bereich der Landwirtschaft, in Gartenbau und Obstbaumkultur, leistete das Kloster beispielgebende Arbeit für seine Umgebung.
  • Das Kloster heute: Es ist vor allem Wohnheim und Heimat für betagte und pflegebedürftige Schwestern, auch für viele, die nach langjährigem Dienst in der Mission ihren Lebensabend in Deutschland verbringen.
  • seit 2003: Das Kloster "St. Dominikus" führt ein "Haus der Begegnung" als Bildungs- und Begegnungsstätte.

Ordensgründer "Dominikus"

  • 1170: Geboren in Caleruega (Nordspanien).
  • 1215: Er gründete in Toulouse den Orden der Predigerbrüder, nach ihm Dominikanerorden genannt.
  • 1221: Gestorben am 6. August in Bologna (Italien).
  • 1234: Am 13. Juli von Papst Gregor IX. heiliggesprochen.

Leitbild (Auszug aus der Vision von 2008)

  • Als Missionsdominikanerinnen leben wir nach den Werten des Evangeliums, setzen uns ein für die Bewahrung der Schöpfung und fördern alles, was dem Leben dient. Durch verschiedene Apostolate und in Zusammenarbeit mit anderen, verpflichten wir uns zum Dienst am Menschen. Gemeinsam gestalten wir einen Lebensraum, der allen helfen soll, in ihrem Leben Sinn, Heilung und Ganzheit zu finden.

Karte

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