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Glashütte Schachtenbach

Glaskunst von Weltrang. Von 1822 bis 1865 existierte tief in den Wäldern zwischen Regenhütte und Rabenstein bei Zwiesel die Schachtenbacher Glashütte.

Historie Glashütte Schachtenbach

  • 1822: Der Besitzer des Glashüttenguts Rabenstein "Wolfgang von Kiesling" erbaute die Schachtenbacher Hütte.
  • Zwei Männer, der aus Goldbrunn in Böhmen stammende "Joseph Schmid" und "Wilhelm Steigerwald" (1804 in Prag geboren), sorgten dann für den "Mythos Schachtenbach".
  • bis 1844: Joseph Schmid und sein gleichnamiger Sohn, produzierten "am Schachtbach tief in der Waldung" (wie Ignaz von Rudhart überlieferte), hochwertiges Glas.
  • 1844: Die Glashütte übernahm "Wilhelm Steigerwald". Er baute die Hütte aus und brachte sie zur Blüte. Der Verkauf in seinem Glasbasar in München lief bestens.
  • 1855: Steigerwald präsentierte sein Glas auf der Weltausstellung in "Paris" und sieben Jahre später in "London".
  • 1855-1860: In Rabenstein baute Steigerwald eine Villa im "venezianischen" Stil" - die Perle des Zwieseler Winkels - wie sie in jedem Reiseführer als Sehenswürdigkeit gepriesen wurde.
  • 1865: Verlagerung der Produktion nach Regenhütte.

Heute:

Man braucht ca. eine dreiviertel Stunde zu Fuß, um an den ehemaligen Hüttenstandort zu gelangen.
Dort befindet sich nur mehr ein rund 100 Jahre altes Forsthaus.

An die Glashütte erinnern nur mehr eine Infotafel des "Rabensteiner Glashüttenwanderwegs" sowie einige Scherbenfunde, die ab und zu im Waldboden auftauchen.

Karte

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